JRT Jumper von Wulfen


Jumper,der kleine Jack Russell Terrier aus Wulfen

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==Tiere gehören nicht in den Osterkorb==

Emule

 

Überlegungen vor der Hundeanschaffung
(in Memory of Luna (Labradordame), die ca 1/2 Jahr in unserer Nachbarschaft wohnte,
bis sie wider abgegeben wurde ! )

was könnte mit einem Hund auf mich zukommen ?

 

 

Mit diesen Beitrag möchten wir dazu auffordern, sich vor der Anschaffung eines Hundes, Gedanken über die Folgen zu machen!

Es sind Gedanken, die wir uns selber gemacht haben, bevor wir uns für einen Hund entschieden haben.
Und dennoch haben wir die Eine oder Andere Überraschung im Nachhinein erlebt. Man kann also nie genug vorher Nachdenken.

Es sind wichtige Fragen, die jeder für sich abklären sollte, damit man den richtigen Hund "für sich" finden kann.
Denn nur wenn man "für sich" die richtige Hunderasse gefunden hat, kann man davon ausgehen, das es der Hund auch Später gut haben wird !

Dieser Beitrag erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und Richtlinientauglichkeit, dafür ist allein schon der Faktor Mensch zu unsicher.

 
 

Was für ein Hund ?
Jeder der sich einen Hund anschaffen will, sollte eine bestimmte Vorstellung vom neuen Familienmitglied haben, damit man im Nachhinein nicht enttäuscht ist.

 
  • Reinrassig:
    Reinrassige Hunde findet man zumeisst beim Züchter.
    Davon ausgehend, das man einen seriösen Züchter gefunden hat, bekommt man Papiere, die bestätigen, das der Hund reinrassig ist und man ihn von einem Züchter hat, der einem Zuchtverein angeschlossen ist, der widerum einem Verband ( FCI, VDH, usw ) zugeordnet ist.
     
  • Mischling:
    Mischlingshunde kann man dagegen fast überall herbekommen.
    Sei es aus dem Tierheim, Tierschutzverein oder auch von Privat.
    Hier gibts so gut wie nie Papiere und der Preis ist deutlich niedrieger als beim Züchter.
    Anderer Seits geht man da auch "kleine" Risiken ein.
    Im günstigsten Fall gibts da einen Impfpass, wo schon mal die wichtigsten Impfungen eingetragen sind.
    Desweiteren weiss man auch nie viel über die Haltung und was das Tier schon erlebt hat.
     
  • Ein Welpe:
    Das Welpen immer süss aussehen, egal ob es sich hierbei um einen Labrador oder um einen Rehpinscher handelt, hat man ja bestimmt schon mibekommen.
    Am Anfang können aber alle sehr stressig sein, da sie noch Rudel-Verhalten und Stubenreinheit "erlernen" müssen.
     
  • Alter Hund:
    Ältere Hunde dagegen haben im glücklichen Fall schon einiges gelernt. Sind zwar nicht mehr "sooo" süss, machen aber dafür sicher weniger Arbeit, da sie vieleicht schon mal in einer Familie untergebracht waren und zmmlich gut wissen, wie man sich in der Wohnung und gegenüber dem Herrchen benimmt.
     
  • Hundeart:
    Es gibt unzählige Hundearten, die alle ein anderes Wesen haben. ( Hütehunde, Jagdhunde, Begleithunde usw. )
    Was wollen Sie mit ihren Hund machen ?
    Spazieren gehen und Knuddeln, Sport und Agility betreiben, ihr Hof und Haus beschützen lassen, oder wollen sie gar auf Ausstellungen mit dem Hund gehen ?
    Hierbei sei zu bedenken, das nicht jede Hunderasse für alles geeignet ist.
    Erkundigen sie sich im Internet, bei Züchtern oder bei anderen Hundebesitzern nach der Art und dem Wesen des Vierbeiners.
     

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Allg. Überlegungen
Allgemeine Fragen zu Wohn- und Familienverhältnissen, sowie zur Lebenslage, die keinesfalls unwichtig sind und genaustens überlegt sein sollten.

 
  • Familienverständniss:
    Sind alle im Haushalt lebende mit der Anschaffung eines Hundes einverstanden und sich der Verantwortung bewusst?
    Diskutieren Sie mit ihrer Familie über die Anschaffung eines Hundes. Gehen Sie dabei auch Situationen durch, indenen "jedes Familienmitglied" Aufgaben und Verantwortung übernehmen müsste.
     
  • 12 - 16 Jahre Verantwortung :
    Ist die Familie dazu bereit für das neue Mitglied 12 - 16 Jahre die Verantwortung zu übernehmen ?
    In guten wie in schlechten Tagen ? Bei Krankheit und auch im Falle einer Arbeitslosigkeit ? Was ist, wenn ein Baby dazukommt oder man Umziehen möchte ?
     
  • Darf ich überhaupt einen Hund in meiner Wohnung halten ?
    Schauen sie in ihren Mietvertrag nach, ob Tierhaltung erlaubt ist oder fragen Sie ihren Vermieter.
    Sollte es schon Hunde im Haus geben, sollte es kein Problem darstellen.
     
  • Hundetauglichkeit der Wohnung :
    Die Grösse u. Einteilung der Wohnung ist schon entscheident.
    Der Hund sollte zumindest einen kleinen, eigenen Bereich haben, in dem er sich zurückziehen kann.
    Auch rumstehende Dinge, wie Statuen auf den Boden oder andere Dekorationen ( Gardienen, Lichterketten usw ), könnten gerade im Welpenalter sehr interessant für den Hund sein. Hinzu kommt beim Welpen, aber auch noch bei äteren Hunden, das anerlernen der Stubenreinheit. Gerade so im ersten Monat sollte man damit rechnen, das Pfützchen und Häufchen keine Seltenheit sind. Und dann meisstens auch noch auf Läufer und Teppiche.
    Womit wir auch schon beim nächsten Thema, der Sauberkeit der Wohnung wären. Ihre Wohnung wird nach der Anschaffung des Hundes nie wider so aussehen, wie heute.
    Hunde Haaren und bringen von Draussen immer Schmutz mit in die Wohnung. Egal wie extrem sie darauf achten.
    Das beutete für Sie entweder eine neue Einstufung ihrer Tolleranzgrenze oder ein höheres Aufkommen an Putzaktionen.
     
  • Tägliches Gassigehen :
    Will ich wirklich tgl. bis zu 2 Std. draussen mit dem Hund verbringen ? Auch wenns Regnet, Schneit oder auch etwas Stürmt ? Beim Welpen rechnet man sogar alle ZWEI STD. ( Auch Nachts ! )
    Gibts überhaupt in der Nähe eine Gegend, wo ich mit dem Hund in ruhe Gassigehen kann ?
     
  • Eigener Gesundheitszustand :
    Wie ist mein Gesundheitszustand ? Kann ich mich um einen Hund kümmern ?
    Und wenn ja, reichts für einen Grossen, Kräftigen Hund und doch eher lieber einen kleinen, ruhigeren Hund ?
     
  • Not- / Unterbringung :
    Hab ich die Möglichkeit den Hund im Krankheitsfall oder auch wärend des Urlaubs gut unterzubringen ? Vieleicht schon mal mit der Verwandschaft oder Bekanntschaft abklären. Anderenfalls gibts ja auch noch Hundepensionen, wo mann den Hund unterbringen könnte. Was allerdings wider Unkosten wären ! 

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Was kostet ein Hund ?
Eine Frage, die keinesfalls unterschätzt werden darf. Und schon garnicht darf man davon ausgehen, das ein kleiner Hund weniger kostet als ein Grosser.

 

Am Anfang steht wohl die Grundausstattung.
Die sollte schon vorhanden sein, bevor sie den Hund bei sich aufnehmen.

  • Ein Hundekorb
    Der sollte der Hunderasse entsprächend die passende Grösse haben. Nicht empfehlenswert ist unserer Meihnung nach bei Welpen ein Weidenkorb, da dieser gerne angeknabbert wird.
     
  • eine Decke / Kissen
    für in den Korb. Vieleicht eine Decke, die nicht so Flust, da Welpen gerne an der Decke knabbern und Lecken. Dabei könnten auch Flusen verschluckt werden.
     
  • Halsband und Leine
    Am besten gleich das Halsband etwas grösser wählen, da Welpen sehr schnell wachsen. Als Leine empfehlen wir erstmal eine Flexleine, damit genug Auslauf und Spielfreiheit vorhanden ist. Später natürlich, für die Erziehung des Hundes, ist eine normale Leine schon besser.
     
  • Fress- u. Wassernapf
    Gut wären hier Metallnäpfe, da sie besser zu reinigen sind. Plastiknäpfe sehen später meisst verkratzt und unschön aus.
     
  • Spielzeug
    Ein bis Zwei Spielzeuge könnten schon vorhanden sein. Mit Stofftiere, Gummitiere oder Taue spielt eigendlich jeder Hund gerne.
     
  • Lekkerlies
    Kleine Lekkerlies zur Angewöhnung können nicht falsch sein. So weiss das neue Familienmitglied gleich, das es ihm hier gut gehen wird.

Wegen dem Futter fragen sie bitte den Vorbesitzer ( Züchter, Pflegestelle oder so ), was er gefüttert hat und obs möglich wäre eine Handvoll mitzubekommen.
Dementsprächent kaufen Sie dann erstmal das gleiche Futter. Später können sie dann nach und nach auf ein Futter ihrer Wahl umstellen.
Die Futterkosten fallen je nach Grösse und Rasse sehr unterschiedliche aus, da ja verständlicherweise, ein Yorkshire Terrier weniger benötigt als ein Labrador oder Schäferhund.

  • Tierarztkosten
    Die Kosten sind doch recht flexibel und gehen von einfachen Untersuchungen, über Impftermine, bis hin zu OP's, die durchaus sehr schnell den Geldbeutel leeren könnten.
     
  • Hundeversicherung
    Der Hund sollte auf jedenfall versichert sein, da es durchaus mal sein kann, das der Hund beim Spielen einen Artgenossen oder Kind verletzt, wenn nicht sogar in ein Auto laufen kann. Und dann wird es sehr teuer.
     
  • Hundesteuer
    Sie ist von Stadt zu Stadt unterschiedlich und sind Pflichtkosten um die sie "eigendlich" nicht umherkommen
     
  • Chipen
    Sehr empfehlenswert falls der Hund sich mal losreisst oder aus der Haustür entwischt und er mal vermisst werden sollte.
     
  • Pflegekosten
    Je nach Hunderasse Hundefrieseur, Krallenschneiden usw.
     
  • Hundeschule
    Unserer Ansicht nach Kosten, die sich auf jedenfall lohnen, da die Hundeschule schon das Leben mit den Vierbeiner erleichtern kann. Obs das gehen an der leine ist, oder das zurückkommen auf Zuruf. Das alles kann nerven.
    Aber was der Hund nicht gelernt hat, kann er auch nicht wissen !
     
   
 

Linktips zum Beitrag

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