unsere Pflegehündin Laila konnte erfolgreich nach Köln vermittelt werden. Laila wurde durch den Tierschutzverein Herztier e.V. vermittelt !
Hallo liebe Besucherin und lieber Besucher,
mein Name ist Laila.
Ich war in der Zeit vom 18.02. - 16.04.07 beim Jumper von Wulfen zu Gast.
Leider hatte ich bis dahin nicht das Glück eine gutes und freundliches Zuhause zu finden.
Zwar war ich schon einmal vermittelt, aber das Pärchen hatte sich getrennt und ich musste wider gehen. Daher durfte ich erstmal beim Jumper unterkommen.
Geboren wurde Ich ca in September 2006 auf Mallorca.
Ich war der letzte Welpe aus einem Wurf von einem Pastor Mallorquin-Züchter.
Und weil der Züchter mich nicht schnell genug vermitteln konnte, musste ich ins Tierheim nach Pollenca, wo mich dann Herztier e.V. vor der Tötungsstation rettete.
Für Besucher, die es interessiert, habe ich hier nochmal einige Daten über mich gelassen.
Insgesamt waren es vier " Intressenten " für mich.
Die Ersten hatten schon ca 6 jahre einen Rüden aus dem Tierschutz.
Leider konnte der mich nicht leiden und wollte nicht, das ich in seinem Zuhause lebe. Trotz einigen Versuchen mit Gassigehen und Besuche im neuen Zuhause, war es nicht möglich, mich mit ihm anzufreunden.
Die Zweiten hatten auch einen kleinen Rüden, einen Yorkshire Terrier, ein wirklich kleinen süssen.
Als sie uns besuchten, spielten Jumper und ich gerade im Garten.
Das junge Pärchen hatte sich wohl sofort in mich verliebt und machten einen zweiten Termin bei sich aus.
Auch hier gingen wir Spazieren, hatten viel Spass und vorallem ein sehr gutes Gefühl.
Leider stellte sich im nachhinein herraus, das der kleine Yorkshire Terrier in der Wohnung soviel Angst vor mir hatte, das er sich ständig verkroch.
Desweiteren hatten die Besitzer wohl Angst, das ich zu "aufmüpfig" den kleinen gegenüber werden könnte und verzichteten auf meine Liebe und Zuneigung.
Die Dritten kamen von weit her. Sie waren 5 Mann hoch mit zwei Hunden angekommen.
Einen Schäferhund, der dem Freund gehörte und einem ???-Mix ??? , mit der ich zukünftig zusammen leben sollte.
Wir gingen Spazieren und tobten auf den Wiesen.
Leider mochte mich der Schäferhund nicht so wirklich und rügte andauernt mein verhalten.
Später, ca 30min, gings dann aber schon so einigermassen. Wir liefen ohne das mich der Schäferhund rügte den Rest der Runde.
Mit dem Mix hatte ich mich desweilen schon richtig gut angefreundet, und wir tobten über die Wiesen.
Am Ende der Runde bat der Intressent darum, nochmal eine Nacht drüber zu schlafen. Klar willigte mein Pflegeherrchen ein.
Am nächsten Tag, so gegen Abend kam dann die vernichtende Nachricht: Da der Schäferhund des Freundes mich nicht mochte, sehe man sich nach einem anderen Hund um.
Ich habe es garnicht verstanden, da ich mich doch schon so gut mit dem anderen Hund verstanden habe.
Mein Pflegeherrchen war etwas angesäuert und fragte sich natürlich, für wem denn nun eine hundepartner gesucht wurde, für den Mix oder für den Schäferhund.
Desweiteren kam auch völliges Unverständniss über den Glauben der Leute auf, die doch allem Anschein nach tatsächlich glaubten, das Hunde sich auf Anhieb verstehen müssen und das eine Eingewöhnungsphase nicht von Nöten wäre.
Aber Menschen treffen doch auch nicht Leute auf der Strasse und verstehen sich auf Anhieb.
Die Vierte Intressentin aus Köln, sollte dann entlich die Richtige sein.
Sie hatte schon vor dem Sparziergang mit dem Schäferhund angerufen und ihr Interesse an mir angemeldet.
Schon beim Gespräch am Telefon hatte mein Pflegeherrchen ein tolles Gefühl.
Sie hatte sich schon bei den betrachten der Bilder in mich verliebt und hatte regelrecht Angst, das sie mich nicht bekäme.
Als sie uns dann besuchte, habe ich wider mein Bestes gegeben.
Ich bin keinen Schritt mehr von ihrer Seite gewichen, lag auf ihr drauf oder ganz nah an ihre Füsse. Dabei schleckte ich sie die ganze Zeit ab und konnte fühlen, das sie die richtige sein musste.
Nach dem Sparziergang und dem Toben mit Jumper auf der Wiese, war ihr Entschluss entgültig. Ich sollte mein neues Zuhause in Köln bekommen.
Am 16.04.07 holte mich mein neues Frauchen ab.
Zwar war der Abschied etwas traurig, aber wir wussten ja Alle, das meine Anwesenheit nur eine Notlösung war und nicht für immer sein sollte.
Herkunft:
Der Ca de Bestiar ist Hund der Gehöfte und Herden der Balearen. Ursprünglich ein Hütehund, wurde er aber allmählich zum Wach- und Schutzhund der Höfe. Im 20. Jahrhundert verlor er aber immer mehr an Bedeutung. Ab etwa 1970 änderte sich das, als er immer mehr Liebhaber fand. 1975 wurde der erste Rassestandard festgelegt, in Folge war er auf Ausstellungen zu bewundern und erhielt 1992 seine FCI Anerkennung.
Beschreibung:
Großer, bis 73 cm und 40 kg schwerer Hirten- und Wachhund, das Haar ist kurz, anliegend; auf dem Rücken etwa 1,5 bis 3 cm lang, mit sehr feiner, auf der Haut anliegender, dünner Unterwolle. Bei der langhaarigen Varietät kann das Haar auf dem Rücken leicht gewellt sein und je nach Jahreszeit etwas mehr als 7 cm Länge erreichen;die Unterwolle ist gut verteilt und nicht dick, schwarz in unterschiedlichen Tönungen. Die Ohren stehen leicht geknickt seitlich ab, sind etwas klein, dreieckig, dick und sind hoch angesezt
Diese leidenschaftlich mutige und unabhängige Rasse sieht ziemlich derb aus, weil sie nie auf Schönheit gezüchtet wurde. Sie ist unkompliziert, urtümlich und selbstlos, geistig und körperlich gesund. Es ist zwar ungewöhnlich, dass ein schwarzer Hund Hitze gut verträgt, aber diese Rasse hält auch hohe Temperaturen aus - deswegen wurden einige Tiere nach Südamerika exportiert, wo sie zum Schutz von privaten Anwesen eingesetzt werden. Weil der Ca de Bestiar imstande ist, in großer Hitze zu arbeiten und sich kaltem Wetter ein dickes Fell zuzulegen, ist er auch ein guter Kandidat für die Kojotenbekämpfung auf nordamerikanischen Schaffarmen. Im Umgang ist er kein unproblematischer Hund, unleidlich gegen Fremde und gegen andere Hunde, seiner menschlichen Familie aber treu ergeben, starker Schutztrieb.
FCI - Standard Nr. 321
Patronat :
Spanien
Klassifikation FCI :
Gruppe 1 Hütehunde und Treibhunde
(ausgenommen Schweizer Sennenhunde).
Sektion 1 Schäferhunde
Rassenamen laut FCI :
Ca de Bestiar,
Perro de pastor mallorquín (321) (Mallorca-Schäferhund)
Varietäten :
Kurzhaar, meist verbreitete Varietät
Langhaar
Weitere Namen :
Perro de pastor Mallorquin,
Chien de berger de Majorque,
Majorca Shepherd Dog
Sie ist sehr Liebesbedürftig und verschmusst, sehr agil, tobt gerne mit anderen Hunden, geht gerne Spazieren, ist sehr aufmerksam und neugierig. Ihre Menschen liebt sie über alles.
Eben eine ganz süsse Lady.
Laila bleibt leider nicht gerne alleine.
Aber es ist möglich sie in kleinen Schritten daran zu gewöhnen.
Mit Kindern hat sie keine Probleme.
Allerdings ist sie etwas stürmisch, so das kleine Kinder schnell umgerannt oder verängstigt sein könnten.
Zwei , drei Grundbefehle kennt sie schon. ( Aus, Sitz, Platz, ins Körbchen )
Es ist zu empfehlen, mit ihr eine Hundeschule zu besuchen !
Sonstiges:
Laila ist gechipt und bei Tasso angemeldet.
Ärztlich untersucht und geimpft